Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

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28.09.2013, Wolf von Fabeck:

Ausweg zwischen Klimawandel und radioaktivem Müll

Argumentationslinie des Solarenergie-Fördervereins Deutschland

Erhöhung des Wirkungsgrades bei Kohlekraftwerken sowie Einsparen an Energie kann das CO2-Problem nicht lösen, weil immer mehr Menschen, z.B. in Indien und China, elektrische Energie oder kohlenstoffhaltige Treibstoffe nutzen wollen. Bisher wurde jede Verbesserung im Wirkungsgrad der fossilen Techniken durch die wachsende Zahl weiterer Kohlekraftwerke, weiterer Flugzeuge und Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren überkompensiert.

Ein Umstieg auf Atomenergie kommt nicht in Frage. Die Gefahren der Atomenergie sind hinlänglich bekannt.

Nur ein Umstieg auf CO2-freie Techniken - Sonnenenergie, Windenergie und Energiespeicher - könnte den wachsenden Energiebedarf klimafreundlich decken.

Das Klimaproblem ist ein weltweites Problem, aber Deutschland kann der Welt nicht vorschreiben, dass sie auf CO2-freie Techniken umsteigen muss.

Deutschland hätte die wirtschaftliche Kraft (und in einem großen Teil der Bevölkerung auch die Bereitschaft) die Erneuerbaren
Energien durch massenhafte Anwendung (Massenproduktion) so weit zu verbilligen, dass sie weltweit preislich die fossilen Energien
unterbieten könnten.

Außerdem erzielen Staaten, die eine Vorreiterrolle beim Umstieg auf Erneuerbare Energien mit Stromspeichern vornehmen, einen entwicklungstechnischen Vorteil, der ihrer Exportfähigkeit zu Gute kommt und der ihre Abhängigkeit von Öl-, Gas-, Uran- und Kohleimporten verringert.

Wenn die Erneuerbaren billiger sind als die Fossilen, dann werden (auch ohne internationale Verhandlungen) andere Staaten von den fossilen auf die Erneuerbaren Energien umsteigen. Das Klimaproblem und die weitere Verbreitung von Atommüll können so gebremst werden.



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