Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

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16.08.2007, Wolf von Fabeck:

Methanol als Nebenprodukt beim Einspeisen von Biogas ins Erdgasnetz

Neue Eisen im Feuer

Nach einem Vorschlag von Prof. Olah, USA kann aus CO2 und Wasser unter dem Einsatz von überschüssiger Energie Methanol erzeugt werden.

Die Produktion ist umso kostengünstiger, je konzentrierter das CO2 zur Verfügung steht.

CO2 aus den Abgasen von fossilen Kraftwerken zu verwenden, kommt aus ökologischen Gründen nicht in Frage, weil dann weiterer fossiler Kohlenstoff in den CO2-Kreislauf der Atmosphäre eingebracht wird.

Prof. Ernst Schrimpff, Freising schlug deshalb am 16.08.07 vor, das notwendige CO2 zur Produktion von Methanol aus Biogas herauszuwaschen.

In Biogas sind etwa 30% CO2 enthalten. Diese müssen ohnehin entfernt werden, bevor das Biogas ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. Der Grund: Biogas muss erst auf Erdgas-Qualität gebracht werden und Erdgas enthält kaum CO2.

So erhält man konzentriertes CO2. Zusammen mit Wasser und überschüssigem Strom z.B. aus Windanlagen lässt sich dann - "CO2-neutral" - auf nachhaltige Weise Methanol anfertigen. Dies kann nach dem Vorschlag von Olah in einer Brennstoffzelle erfolgen.




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