Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

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Wir empfehlen

den Erwerb und den Betrieb einer PV-Anlage, falls Sie ein geeignetes Dach zur Verfügung haben und die erforderlichen Finanzmittel auftreiben können.
Der Bau und der Betrieb einer PV-Anlage macht Sie zum kleinen "Kraftwerksdirektor". Und es gibt kaum eine Möglichkeit, wie Sie effektiver Ihren persönlichen Beitrag an der Energiewende leisten können.

Falls Sie Beratung in grundsätzlichen Fragen brauchen, helfen wir Ihnen gerne.

- oder senden Sie uns eine Mail   Mailto: zentrale@sfv.de

Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) garantiert Ihnen die Abnahme des erzeugten Stroms und eine Einspeisevergütung, die Ihnen bei einer gut geplanten und gut gewarteten Anlage die aufgewendeten Geldmittel einschließlich der Zinsbelastung ersetzt. Aber...

Wir warnen


vor dem Irrtum, dass Sie mit einer PV-Anlage viel Geld verdienen können.

Einige Verkäufer oder Solarinstallateure arbeiten mit unseriösen Gewinnversprechen, die wir in der folgenden Schwarzliste zusammengestellt haben. Wer solche unseriösen Versprechen macht, sollte mit dem gebührenden Misstrauen empfangen werden.

Wer bereits auf solche Gewinnversprechungen hereingefallen ist, hat gute Chancen, den ihm entgangenen Gewinn einzuklagen.

Falls Sie selber weitere unseriöse Argumente kennenlernen, teilen Sie uns diese mit. Wir nehmen sie gerne auch noch in unsere Aufzählung mit auf.

Schwarzliste unseriöser Gewinnversprechen

(Stand 12.04.08)
  • Verkäufer wirbt mit einer ansehlichen Rendite (z.B. 9,5 %), bei deren Berechnung er nur leider "vergessen" hat, dass der Anleger, bzw. Käufer natürlich mindestens das eingesetzte Eigenkapital zurückerwartet.
  • Ertragsberechnung erfolgt mit einem Solar-Ertrag, z.B. 1000 kWh/Jahr, der am vorgesehenen Standort nicht möglich ist. Vergleichen Sie lieber die Ertragsdaten mit denen in unserer Ertragsdatenbank im selben PLZ-Bereich .
  • Ertragsberechnung erfolgt mit einem Super-Ertrag, z.B. 1000 kWh/Jahr, (in sonnenreichen Gegenden ist dies technisch möglich). Aber...
    Aber garantiert wird nur ein bescheidener Ertrag, z.B. 750 kWh/Jahr.
  • Der Verkäufer wirbt mit einer Ertragsversicherung, verschweigt jedoch, dass diese vom Versicherer nach einem Schadensfall mit Jahresfrist gekündigt werden kann.
  • Der Verkäufer wirbt mit einer Ertragsversicherung, die jedoch einen niedrigeren Ertrag versichert als den in der Wirtschaftlichkeitsberechnung eingesetzten Jahresertrag.
  • Wartungs- und Reparaturkosten werden vergessen, oder es wird für Wartung und Reparatur jährlich ein zu geringer Wert (unter 1% des Anschaffungspreises) in der Wirtschaftlichkeitsberechnung angenommen.
  • Die Möglichkeit einer Dachreparatur und der dazu erforderliche Ab- und Wiederaufbau der Anlage wird nicht erwähnt.
  • Es werden weder Versicherungskosten noch Rücklagen in die Wirtschaftlichkeitsrechnung eingesetzt.
  • Die Möglichkeit einer geringen Degradation bei amorphen Solarmodulen wird nicht erwähnt.
  • Bei der Berechnung eines angeblichen Totalgewinns werden die Schuldzinsen vergessen.
  • Bei der Berechnung eines angeblichen Totalgewinns werden auf der Gewinnseite bereits die Abschreibungen eingesetzt
  • Im Zusammenhang mit angeblichen Abschreibungsmöglichkeiten wird verschwiegen, dass die Einnahmen aus dem Betrieb der PV-Anlage der Einkommensteuer unterliegen.
  • Es wird eine Abschreibungszeit von 15 Jahren angenommen, obwohl für PV-Anlagen 20 Jahre vorgeschrieben sind.
  • Die Anschlusskosten der Anlage werden vergessen.
  • Die Zählermiete oder die Kosten für einen Zähler und seine Eichung nach 16 Jahren werden vergessen
  • Der Verkäufer wirbt öffentlich mit einem extrem günstigen Preis der Anlage, verschweigt aber in der Werbung, dass Eigenleistung vorausgesetzt wird.
  • Es wird ein positiver Wiederverkaufswert der Anlage nach 20 Jahren angenommen, ohne jedoch die Kosten für Abbau und Entsorgung zu beurteilen.
  • Die kalkulatorischen Zinsen für das eingesetzte Eigenkapital fehlen in der Wirtschaftlichkeitsberechnung (Erläuterung: Das sind die Zinsen und Zinseszinsen, die man erzielt hätte, wenn man sein Eigenkapital auf der Bank zinsgünstig festgelegt hätte).

 


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