Die Bundesregierung plant neue Rahmenbedingungen für Photovoltaik: Die Einspeisevergütung soll an Bedeutung verlieren. Dann würden Direktvermarktung und Eigenverbrauch für die Wirtschaftlichkeit deutlich relevanter. 

Beschreibung: Lassen sich kleine Photovoltaikanlagen künftig wirtschaftlich betreiben? Welche Herausforderungen gibt es bei der Direktvermarktung, dem Eigenverbrauch und den veränderten Vergütungsregeln?

Die Tagung greift diese Fragen auf und beleuchtet den aktuellen Wandel der Rahmenbedingungen. Welche Auswirkungen hat er auf Einnahmen, Betrieb und Investitionsentscheidungen? Im Mittelpunkt stehen Formen der Direktvermarktung mit ihren Regeln, Möglichkeiten und Hürden. Dazu betrachten wir erste Schritte zum Energy Sharing als Praxisbeispiele der Direktvermarktung.

Ergänzend geht es um Möglichkeiten, den Eigenverbrauch durch Speicher zu erhöhen sowie um die Direktvermarktung von Ü20-Anlagen. Außerdem wird die Frage aufgegriffen, welche europäischen Vorgaben künftig die Entwicklung von Direktvermarktung und Ausschreibungen beeinflussen könnten.

Ziel der Tagung ist es, Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, ob PV-Anlagen unter veränderten Rahmenbedingungen weiterhin wirtschaftlich betrieben werden können. Dazu gibt es praxisnahe Vorträge sowie Raum für Ihre Fragen und Austausch.

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Programm

Samstag, 14. November 2026 
 

13:30 UhrBegrüßung
13:30 Uhr

Thema: Kleine PV-Anlagen auf dem Weg in die Direktvermarktung
Referentin:  Dr. Verena Fluri (Fraunhofer ISE)

 

➝  Was bedeutet die Direktvermarktung für Einnahmen und Betrieb? Schafft ein flexibles, system-dienliches Angebot von Solarstrom neue Marktchancen? Wie entwickelt sich der Markt kleiner PV-Dachanlagen, wenn die Vergütung gestrichen wird?

14:30
Uhr

Thema: Rechtliche Rahmenbedingungen für kleine Solarstromanlagen und die Direktvermarktung
Referentin: Dr. Christina Bönning-Huber (Dr. Bönning Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB)


➝ Was ist heute schon möglich? Welche Regeln gelten bei Abnahme, Abregelung und Vermarktung – und wo liegen Chancen und Risiken?

15:30
Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr

Thema: Wie geht es weiter mit der Energiewende?

Referent: Sven Giegold (Bündnis90/Die Grünen)

 
➝ Wie müsste das EEG gestaltet sein, um mit der Energiewende voranzukommen. Wird Deutschland von der EU zu Direktvermarktung und Ausschreibungen verpflichtet? Welche gemeinsame Vision braucht die Energiewende?

17:00 UhrAbendessen
18:00 UhrMitgliederversammlung des SFV

 

Sonntag, 14. November 2026

9:00 Uhr

Thema: Welche Zukunft haben Ü20-Anlagen?

Referent: Dr. Oliver Kluth (SFV)


➝ Welche Optionen gibt es für den Weiterbetrieb von Ü20-Anlagen? Welche Herausforderungen bestehen und was bringen die neuen Energiegesetze? Welche Lösungen gibt es dafür?

09:45 Uhr

Thema: Genossenschaftliches Energy Sharing in der Praxis

Referentin: Barbara von der Ropp (Energiegenossenschaft Fünfseenland eG)

 

➝ Wie setzt die Energiegenossenschaft Fünfseenland eG Energy Sharing in Bürgerhand um? Wie ist der Projektstand? Welche technischen, organisatorischen und abrechnungstechnischen Herausforderungen gibt es?

10:30 UhrKaffeepause
11:00 Uhr

Thema: Stromspeicher und Energiemanagement für den wirtschaftlichen Betrieb neuer PV-Anlagen

Referent: Dr. Johannes Weniger (aquu)

 

➝ Wie wirkt sich das EEG 2027 auf die Wirtschaftlichkeit von privaten PV-Anlagen aus? Welche Lösungen bieten Speicher und die Erhöhung des Eigenverbrauchs? Warum wird ein intelligentes Energiemanagement zukünftig immer wichtiger

12:00
Uhr
Schlussworte
12:15 UhrMittagessen, danach Ende der Veranstaltung


 

Weitere Infos & Anmeldung

Thema: Wie bleibt PV wirtschaftlich? Von Direktvermarktung und Eigenverbrauch.

Termin: Samstag, 14. und Sonntag, 15. November 2026

Veranstaltungsart: Präsenztagung mit Online-Übertragung

Ort Präsenzteilnahme: Akademie des Bistums Aachen, Leonhardstraße 18-20 in 52064 Aachen

Ort Online-Teilnahme: Zoom

Organisation: SFV Bundesgeschäftsstelle in Kooperation mit der Akademie des Bistums Aachen

Kosten Präsenzteilnahme: 46,90 Euro  inkl. Tagungsverpflegung

Kosten Online-Teilnahme: 27 Euro