Jetzt Mitglied werden und Offgrid-PV in Bolivien unterstützen!

Klimaschutz ist eine globale Aufgabe. Vielen Ländern fällt es schwer, die nötigen Investitionen einer Energiewende zu stemmen; auch ist nicht jede Regierung frei von Beeinflussung durch mächtige Fossilkonzerne. Die auf den COP-Klimakonferenzen vereinbarten Unterstützungsgelder der reicheren Länder fließen zu zögerlich. Da macht es Sinn, in doppeltem Sinne dezentral nachzuhelfen: Basisinitiativen in Ländern des globalen Südens entwickeln Konzepte für eine saubere Energieversorgung; und die kleinen Spenden vieler Menschen hier im Norden helfen bei der Finanzierung.

Der SFV stellt sich dieser globalen Aufgabe und spendet 20% der ersten Jahresbeiträge von Neumitgliedern, die bis zum 31. Juli 2022 eintreten, an ein großartiges Photovoltaik-Projekt in Bolivien. Dazu schickt der SFV Solarmodule ins Bolivianische Hochland, damit bäuerliche Familien dort mit klimafreundlichem Strom versorgt werden können.

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In Bolivien soll die Hauptstadt der Provinz Ayopaya, die den stolzen Namen Independencia trägt, mit einer PV-Stromversorgung ausgerüstet werden. Es sollen mehrere soziale Einrichtungen sowie Wasserpumpstationen versorgt werden. Außerdem soll die Beleuchtung und sonstiger Strombedarf für abgelegene bäuerliche Haushalte durch Offgrid-Anlagen ermöglicht werden. 858 gebrauchte PV-Module liegen als Sachspende aus Deutschland bereits vor. Der nächste Schritt ist der Transport nach Bolivien und der Aufbau der Anlagen vor Ort. Auch müssen Wechselrichter, Akkus, Kabel und sonstiges Zubehör in den nächstgrößeren Städten Cochabamba oder Santa Cruz gekauft werden.

Die kommunalen Anlagen sind überwiegend bereits finanziert, teils durch Spenden, teils durch die Betreiber vor Ort. Nach dem jetzigen Planungsstand sollen 200 Familien mit solchen Off-Grid-Anlagen versorgt werden. Jede der Anlagen kostet ca. 700 Euro. Die überwiegend sehr armen Familien werden die Stromquelle für die nächtliche Beleuchtung, das Aufladen von Batterien und Handys, den Betrieb von Pumpen für die Mikrobewässerung sowie weitere Maschinen nutzen. Diese Anlagen sind dadurch wichtige Mosaiksteine einer sozial orientierten Entwicklungszusammenarbeit, und dienen gleichzeitig dem Natur- und Klimaschutz.

"Inti Ayllus“ kommt übrigens aus der Sprache der Quechua in Südamerika. „Inti“ ist die Sonne, und „Ayllus“ bezeichnet die Dorfgemeinschaft. „Inti Ayllus“ heißt also etwa: die Gemeinschaft der Sonne. „Inti Ayllus“ ist auch der Name eines Freundeskreises, der sich in Deutschland der Bolivienhilfe widmet. Sein neuestes Projekt der Zusammenarbeit passt besonders gut zu seinem Namen: „Solarlicht für die Kinder der Sonne“ (span.: „Luz solar para los hijos del sol“). Es verknüpft soziale mit Klimaschutz-Zielen.

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