Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

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21.09.2012, Rüdiger Haude:

“Curiosity” oder: Wie wir lernen sollen, Plutonium zu lieben

Die Gefährdung der Erdbevölkerung durch nukleare Abenteuer der NASA

Seit dem 6. August dieses Jahres sind die Augen der Raumfahrt-Fans auf unseren Nachbarplaneten, den Mars, gerichtet. 1 Das „Mars Science Laboratory“ der NASA landete an diesem Tag nach einem Flug von gut acht Monaten im Gale-Krater des roten Planeten und forscht seitdem mit Hilfe des ferngesteuerten Fahrzeugs „Curiosity“ mal wieder danach, ob auf dem Mars die Bedingungen für die Existenz von Leben bestehen oder früher bestanden. Es ist nicht das erste irdische Fahrzeug (auch „Rover“ genannt) auf dem Mars. Aber „Curiosity“ ist wesentlich größer als frühere Rover wie „Sojourner“ (1997) oder die „MER“-Fahrzeuge von 2004. Die NASA hat dieses Fahrzeug, das bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse produziert hat, zum Sympathieträger stilisiert. „Curiosity“ hat „hunderttausende Fans auf Facebook und mehr als eine Million bei Twitter“. Britney Spears z.B. tauscht Tweets mit dem rollenden Roboter aus, der von der PR absichtlich „vermenschlicht“ wird und in Ich-Form antwortet.2 Die Tweets klingen dann ungefähr so: „Good vibrations: This sol, I plan to test my tool turret“, usw.3

Die wichtigste „Innovation“ des Rovers „Curiosity“ wird in der Publikumspresse diskret verschwiegen, in Fachkreisen brüstet man sich jedoch damit: Das Fahrzeug verfügt über eine besondere Energieversorgung. Die früheren Rover waren mit Photovoltaik-Zellen ausgerüstet, deren Leistung aber, wie auf der Erde auch, von den Wetterbedingungen in der Landeregion auf dem Mars abhängig war. „Curiosity“, dessen Energiebedarf größer ist als bei früheren Missionen, hat stattdessen eine Radionuklid-Batterie, die mit 4,8 kg Plutoniumdioxid beladen ist. Aus der Zerfallswärme des Plutoniums kann, wie die NASA schreibt, „den ganzen Tag, jeden Tag, nachts, im Winter“ Strom produziert werden.4 Dieses Isotop des Plutoniums, 238Pu, hat eine Halbwertszeit von knapp 90 Jahren und strahlt daher wesentlich stärker als das häufiger erzeugte 239Pu. Infolge des eigenen radioaktiven Zerfalls glüht das Plutoniumdioxid mit 238Pu ohne äußeres Zutun.

 

Abb.: Start von 4,8 kg Plutonium am 26. November 2011.
Quelle: Wikimedia Commons (NASA)


Mit der geglückten Landung des Rovers „Curiosity“ auf dem Mars ist die Menschheit einen großen Schritt vorangekommen – bei der radioaktiven Verseuchung anderer Himmelskörper. Man darf sich fragen, ob es auf der Suche nach Leben auf dem Mars wirklich eine weise Entscheidung war, die möglicherweise gefundenen Mikroorganismen mit einem der chemisch stärksten Gifte, die auf der Erde bekannt sind, zu beglücken, und dazu noch mit einem Isotop, das in starkem Maße Alphastrahlung abgibt, die auf irdische Lebewesen jedenfalls erbgutverändernd und karzinogen wirkt. Man fühlt sich an das Lied der britischen Sängerin Tracey Curtis erinnert, in dem es heißt: „I’d like to say I’m proud to be human, but I’m not / Cause all that we discover we destroy / And I know if we found life on Mars, we’d take that, too / And we do it again and again.” Wir sind hier mit dem Problem des unkontrollierten Agierens von Instanzen wie der NASA konfrontiert, bei denen Technokratie, das Phantasma militärischer Überlegenheit und Nationalprestige die Stelle vertreten, die bei funktionierenden Entscheidungsfindungen von der Ethik eingenommen würde.

Und auch wenn die hypothetischen Mars-Mikroben in der Tat ein ethisches Problem aufwerfen – das Problem verantwortungsvollen Handelns an der Umwelt und an anderen Lebensformen – so besteht das gravierendere ethische Problem selbstverständlich auf zwischenmenschlicher Ebene. Was ist denn passiert? Am 26. November vergangenen Jahres ist eine amerikanische Atlas-V-Rakete von Cape Canaveral gestartet, die viereinhalb Kilogramm Plutonium an Bord hatte. Der Start glückte, aber alle Welt weiß, dass dies bei Raketenstarts nicht selbstverständlich ist. Atlas-V-Raketen sind bisher 32 mal gestartet; eine Katastrophe gab es mit diesem Raketentyp noch nicht, aber bei einem Transport von Spionagesatelliten im Juni 2007 gab es Schwierigkeiten mit der letzten Raketenstufe, dem „Centaur“-Aggregat, so dass die vorgesehene Umlaufbahn nicht erreicht wurde. Insgesamt ist die Zahl der Misserfolge beim Start von Raumfahrzeugen bis heute weltweit konstant bei fünf bis zehn Prozent geblieben. Im Jahr 2011 z.B. waren von 84 Starts 78 erfolgreich, während sechs Missionen scheiterten; hiervon erreichten vier keine Umlaufbahn.5 Die NASA hat bei der „Curiosity“-Mission mit der Bevölkerung mindestens des Südostens der USA va banque gespielt.

Das Ausmaß der Toxizität von Plutonium ist – erwartungsgemäß – hoch umstritten. Auf der englischen Wikipedia-Seite wird der vielzitierten Aussage von Ralph Nader widersprochen, ein Pfund in der Atmosphäre verteilter Plutoniumstaub reiche aus, um 8 Milliarden Menschen zu töten; vielmehr könnten durch diese Menge "nicht mehr als 2 Millionen Menschen" durch Inhalation getötet werden.6 Das mag so sein, aber zur Erinnerung: Wir sprechen hier von etwa neun Pfund Plutonium; die Multiplikation mag jeder selbst vollziehen. Die NASA gibt die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls, bei dem Plutonium freigesetzt würde, mit 0,3 Prozent an (das ist weniger als ein Zehntel der oben erwähnten nachweislichen Wahrscheinlichkeit eines missglückten Starts).7 Bedenkt man, als wieviel unwahrscheinlicher die Kernschmelz-Unglücke von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima vor ihrem Eintritt galten, darf man bei dieser Zahl schon besorgt sein. Aber die NASA beruhigt: Selbst wenn ein solches Unglück geschähe, schreibt sie, “würde das Material höchstwahrscheinlich auf bundeseigenem Gelände verbleiben, entweder auf der Kennedy oder der Cape Canaveral Air Force Station“. Aus diesem Statement kann man zweierlei schließen: Erstens betrachtet die NASA das Plutonium als eine Art Wrackteil, nicht als eine nach etwaiger Explosion sich unkontrollierbar ausbreitende Menge Gift. Und zweitens ist ein solcher Unfall nur am Beginn des Startprozesses vorgesehen, wenn die Rakete sich noch nahe über dem Boden befindet. Ein gravierenderes Problem mit der „Centaur“-Stufe, die 2007 schon Probleme machte, hat man z.B. nicht auf der Rechnung. Wir haben es also mit der üblichen nuklearen Problem- und Risikoverdrängung von Technokraten im Kontakt mit Profit- und/oder Herrschaftsinteressen zu tun.

Wenn man bedenkt, dass die 2,5 Milliarden Dollar, die „Curiosity“ den US-amerikanischen Steuerzahlern verursacht hat, nicht zuletzt auf dem Feld der kulturellen Hegemonie investiert sind, gewinnt der Einsatz der Plutoniumbatterie noch eine weitere Dimension. Wenn der deutsche Wikipedia-Eintrag knapp von „Innovationen […] bei der Energieversorgung“ schreibt und erläutert: „(stabile Radionuklidbatterie statt wetterabhängiger Solarzellen)“, dann ist das selbstverständlich keine neutrale Formulierung – das Wirkprinzip des Plutoniums ist ja gerade, dass es instabil (vulgo: radioaktiv) ist.8 Hier wird semantisch gekämpft, um auch für irdische Nukleartechnik Akzeptanz zu beschaffen. So heißt es auch in einem aktuellen Artikel der deutschen Luftfahrt-Zeitschrift „Flieger-Revue“, die mit der Entwicklung von „Curiosity“ verbundenen „hochwertigen Arbeitsplätze sowie Innovationen“ wirkten „als Technologietreiber weit über die Raumfahrt hinaus“, bevor dann geschwelgt wird: „Hinsichtlich der Stromversorgung sieht die Zukunft golden aus: Curiosity wird von einem Radioisotopengenerator angetrieben, dessen Mindestlebensdauer 14 Jahre beträgt.“9

Der deutsche Wikipedia-Artikel lobt auch das „mehrschichtige Sicherheitskonzept“ der Plutonium-Batterie, so wie man das z.B. auch von Atomkraftwerken kennt. Zu diesen für Laien schwer nachvollziehbaren Erörterungen ist an dieser Stelle nur zu sagen, dass sich das Vertrauen gegenüber solchen interessegeleiteten Expertisen in den vergangenen Jahrzehnten mit Recht deutlich abgenutzt hat.

Es ist vielleicht angebracht, in diesem Zusammenhang einen kurzen Blick in die Geschichte des US-Raumfahrtprogramms zu werfen. Die NASA hatte in der Frühzeit der unbemannten Raummissionen gegen die Möglichkeit einer solaren Energieversorgung optiert und voll auf nukleare Batterien gesetzt. In seinem Buch über die Geschichte der Photovoltaik bemerkt der Journalist Bob Johnstone: „Die skeptische Raumfahrtagentur setzte […] auf nuklear. Das heißt, bis April 1964, als ein plutoniumbetriebener Navigationssatellit es nicht bis in die Umlaufbahn schaffte und sich zerlegte, während er durch die Atmosphäre auf die Erde zurückfiel. Ein nachfolgendes Bodenproben-Programm ergab, peinlicherweise, dass radioaktive Abfälle von diesem Satelliten ´auf allen Kontinenten und in allen Breitengraden‘ vorhanden waren.“ 10

Mit jenem Unfall, bei dem der Satellit „Transit 5 BN3“ über Madagaskar verglühte, wurde etwa ein Kilogramm 238Pu mit einer Strahlungsaktivität von 600 Billionen Becquerel (6 x 1014 Bq) in die Erdatmosphäre freigesetzt.11 Eine Anzahl von Schwestersatelliten der „Transit 5“-Reihe kreist noch heute mit ihrer Plutoniumfracht um die Erde. Zwei weitere Rückstürze von plutoniumhaltigen NASA-Fahrzeugen, darunter die gescheiterte Apollo-13-Mission (1970), scheinen glimpflicher abgelaufen zu sein, weil die Aggregate nicht verglühten und nicht an Land, sondern im Wasser auftrafen. Unfälle sowjetischer Raumfahrzeuge mit Radionuklidfreisetzung scheinen ebenfalls häufiger vorgekommen zu sein; doch unterliegen diese Vorfälle noch strengerer Geheimhaltung als ihre US-amerikanischen Gegenstücke.

 

Abb.: Ein Pellet PuO2 mit 238Pu glüht infolge des radioaktiven Zerfalls.
Quelle: Wikimedia Commons (DOE)

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Wenn Bob Johnstone seine Erwähnung des Unglücks von 1964 also mit den Worten beschließt: „Von da an waren alle Weltraumfahrzeuge solarbetrieben“ 12, so stimmt dies leider nicht. Die NASA hat vor allem bei sonnenferneren Missionen weiter auf Plutonium gesetzt. So sind nicht nur die 1977 gestarteten beiden Voyager-Sonden – die heute am weitesten von Erde und Sonne entfernten menschlichen Artefakte – mit Radionuklidbatterien ausgestattet. Auch die Sonden Pioneer 10 und 11 (Start: 1972/73), Galileo (1989) und Cassini/Huygens (1997), die den Jupiter und den Saturn erforschten, hatten eine plutoniumbasierte Energieversorgung. Dasselbe gilt für die Pluto-Mission New Horizons (2006). Und auch die 1990 gestartete Ulysses-Mission, die der Erforschung der Sonne diente, setzte ironischerweise nicht auf regenerative Sonnenenergie, sondern auf Plutonium; an dieser Mission war neben der NASA auch die Europäische Raumfahrtagentur ESA beteiligt, Hauptauftragnehmer war der deutsche DASA-Konzern.

Seit 2008 konnte man lesen, inzwischen herrsche eine Knappheit an 238Pu, die weitere „deep-space“-Missionen gefährde.13 2012 ist anscheinend die Ende der 80er Jahre eingestellte Produktion von 238Pu wieder aufgenommen worden.14 Ende 2011 waren für eine solche Maßnahme Kosten von 50 bis 75 Millionen US-Dollar veranschlagt worden. Um den US-Kongress zur Freigabe dieser Mittel zu veranlassen, hatte man darauf hingewiesen, das Material könne auch für „Zwecke der nationalen Sicherheit“ verwendet werden.15 Es wäre schon interessant zu erfahren, was das für Zwecke sein könnten.

Das Hasardspiel mit der Gesundheit der Erdbevölkerung hat also nie aufgehört. „Cassini“ hatte 1997 sogar 32,8 Kilogramm Plutonium an Bord und wurde nach dem geglückten Start noch einmal in einem „Swingby“-Manöver, das seiner Beschleunigung diente, nahe an der Erde vorbeigeführt; schon kleine Berechnungsfehler hätten damals, wie eine NASA-Studie vorab einräumte, einen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre mit unabsehbaren Folgen bewirken können. Damals wurde aus dem Jet Propulsion Laboratory der NASA bestätigt, dass die Mission ohne Abstriche auch mit photovoltaischer Energieversorgung hätte durchgeführt werden können.16

Anhand der „Cassini“-Mission hat bereits vor 15 Jahren der amerikanische Journalist Karl Grossman in einem spannenden Buch17 gezeigt, dass letzten Endes militärische Hegemoniepläne des Pentagon für diese Spiele mit dem Feuer verantwortlich sind. Phantasmagorien der ultimativen militärischen Überlegenheit sind hier lebendig, die auch ohne Plutonium und ohne Unfallgefahr die globale Öffentlichkeit alarmieren müssten.

Fast 5 Kilogramm<h> 238</h>Pu rollen nun also auf unserem Nachbarplaneten herum, mit der Aufgabe, 110 Watt elektrische Energie zu erzeugen – eine Aufgabe, die mit Solarzellen nebst einer Speicher-Batterie zweifellos besser und preiswerter hätte erfüllt werden können. Wenn die NASA auf der teureren und gefährlicheren Technologie bestand, so deshalb, weil sie einen Türöffner für weit ehrgeizigere Pläne benötigte. So trompetete das Nachrichtenorgan der Atomlobby, „world nuclear news“, schon am 27. Juli 2012 mit Blick auf die bevorstehende „Curiosity“-Landung: „Eine neue Ära der Erforschung des Weltraums bricht an, durch die Anwendung von Kernenergie für Mars- und Mond-Rover, Energieerzeugung zukünftiger Stationen auf der Oberfläche beider Himmelskörper, und bald auch in Raketenantrieben, die interplanetare Reisen ermöglichen.“18 Raketen sollen künftig mit Kernspaltungsreaktoren versehen werden, die entweder Wasserstoff, der durch die Brennelemente geführt wird, schlagartig erhitzen, oder Elektrizität für eine „Plasma-Turbine“ liefern. Selbstverständlich ruft eine solche Strategie die Konkurrenten auf den Plan. China will, so können wir „world nuclear news“ entnehmen, 2013 einen Rover auf den Mond schießen, der mit einer Radionuklid-Batterie angetrieben wird. Die Technik der Reaktorantriebe für Raketen wiederum wird vor allem von Russland entwickelt; der Start der ersten von einer Plasma-Turbine angetriebenen Rakete ist für 2018 geplant.

Mit all diesen Boys‘ Toys wird nicht nur der erdnahe Weltraum und die benachbarten Himmelskörper radioaktiv verseucht. Vor allem droht der Erdbevölkerung im Falle missglückender Starts oder ungeplanter Wiedereintritt-Ereignisse beträchtliche Gefahr. Schon jetzt ist die radioaktive und toxische Belastung durch das Plutonium verunglückter Raumfahrzeuge immens. Nicht nur „Transit 5BN1“ hat zu dieser Verseuchung beigetragen. Im November 1996 z.B. krachte der sowjetische Satellit „Mars 96“ mit 270 Gramm Plutonium an Bord im chilenisch-kolumbianischen Grenzgebiet auf die Erde. Die Regierungen der betroffenen Länder wurden wochenlang nicht über die Gefahr unterrichtet. Als der havarierte Satellit bereits in einem einige tausend Quadratkilometer umfassenden Gebiet der Anden heruntergekommen war, warnte US-Präsident Clinton seinen australischen Amtskollegen vor einer möglicherweise bevorstehenden Kontamination. Man hatte ein Teil der verunglückten Trägerrakete mit dem Satelliten verwechselt. Über die Fähigkeiten präziser Weltraum-Beobachtung brauchen wir uns also auch keinen Illusionen hinzugeben.

Dutzende von alten, vor allem militärisch genutzten Satelliten mit Radionukliden, vor allem dem extrem giftigen und strahlenden 238Pu, an Bord, umkreisen in niedriger Höhe die Erde. Viele von ihnen werden mit Sicherheit auf den Planeten zurückfallen und sich beim Atmosphäreneintritt oder beim Aufschlag auf den Boden zerlegen – die Frage ist nur: wann.

Der Mars-Rover „Curiosity“ dient als trojanisches Pferd für die Forcierung dieser völlig unverantwortlichen Vorgehensweise. Der Name hätte Warnung sein können: „Neugier“ bedeutet er verdeutscht, aber das zugehörige Adjektiv „curious“ steht unter anderem auch für „seltsam“. Es ist der Geist des „Dr. Seltsam“, des von Stanley Kubrick 1964 so treffend auf die Leinwand gebrachten manischen Nazi-Wissenschaftlers in Diensten der US Air Force, der noch heute die Weltraum-Programme, nicht zuletzt der USA, antreibt. Man muss diesen Dr. Seltsams Einhalt gebieten. Dies wäre auch eine Aufgabe der internationalen Diplomatie, wenn denn die Gesundheit der Erd-Bevölkerung ein schützenswertes Gut sein soll.

 
 
Fußnoten

1) Der vorliegende Text ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung meines zuerst am 13.7.2012 in der Online-Zeitung „Hintergrund“ veröffentlichten Textes „We do it again and again“; vgl. http://www.hintergrund.de/201207132162/globales/umwelt/we-do-it-again-and-again.html
2) Westdeutsche Zeitung, 6.9.2012: Selbstporträts in Schwarz-Weiß
3) Curiosity Rover, @MarsCuriosity, Tweet vom 7.9.2012.
4) http://www.nasa.gov/mission_pages/msl/launch/mslrtgweather.html
5) http://en.wikipedia.org/wiki/2011_in_spaceflight
6) http://en.wikipedia.org/wiki/Plutonium#cite_ref-JPH1995_104-0
7) http://www.nasa.gov/mission_pages/msl/launch/mslrtgweather.html
8) Seit dem 7.8.2012 ist das Adjektiv “stabil” aus dem deutschen Wikipedia-Artikel „Curiosity“ gestrichen. Inzwischen (Stand: 6.9.2012) behauptet der Artikel auch nicht mehr, dass die Radionuklid-Batterie eine „Innovation“ sei. Ob meine am 13.7.2012 zuerst veröffentlichte Kritik zu diesen Änderungen beigetragen hat, ist mir nicht bekannt. – Zwischenzeitlich hat es auf Wikipedia sogar geheißen, man habe „Curiosity“ eine Radionuklid-Batterie „spendiert“.
9) Torsten Gemsa: Punktlandung auf dem Mars. In: FliegerRevue 10/2012, S.40f.
10) Bob Johnstone: Switching to Solar. Amherst 2011. S.33.
11) https://de.wikipedia.org/wiki/Transit_5BN-3
12) Bob Johnstone: Switching to Solar. Amherst 2011. S.33.
13) Nell Greenfieldboyce: Plutonium Shortage Could Stall Space Exploration,http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=113223613
14) Mike Wall: Plutonium-238: Spacecraft fuel shortage may have been averted, http://www.mnn.com/earth-matters/space/stories/plutonium-238-spacecraft-fuel-shortage-may-have-been-averted
15) Denise Chow: Plutonium shortage threatens future space research, http://www.cbsnews.com/8301-205_162-57330362/plutonium-shortage-threatens-future-space-research/
16) http://www.castor.de/presse/ffmrundschau/971004.html
17) Karl Grossman: The Wrong Stuff, Monroe (Maine) 1997. (Aus diesem sorgfältig recherchierten Buch stammen die meisten nachfolgenden Informationen, soweit nicht anders nachgewiesen.)
18) World Nuclear News, http://www.world-nuclear-news.orgNN_Nuclear_a_stepping_stone_to_space_2707121.html



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