Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

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Satzungsänderungen

Bei der Mitgliederversammlung am 1.11.2003 wurden folgende Satzungsänderungen einstimmig beschlossen:  

Namensänderung

Nach einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 01.11.2003 wird dem Vereinsnamen künftig der Zusatz „Deutschland“ beigefügt.

Der Solarenergie-Förderverein ist seit Beginn der 90er Jahre auf deutschlandweite Wirkung und Vorhaben angelegt. So nennt bereits die Satzung vom 12.11.93 unter „Vorhaben des Vereins“ als erste Strichaufzählung folgendes Vorhaben: „Der SFV setzt sich ein für eine Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zugunsten der erneuerbaren Energien“ und die Satzung vom 7.11.97 fügt als vierte Strichaufzählung folgendes Vorhaben hinzu: „Der SFV setzt sich ein für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz und für eine kostendeckende Einspeisevergütung. Die hier erläuterten Vorhaben lassen sich nur durch Einflussnahme auf Bundesgesetze verwirklichen. So wurde z. B. die Einspeisung von Strom durch das Stromeinspeisungsgesetz und wird jetzt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt.

Nicht nur von seinen Aufgaben her, sondern auch in der Organisationsstruktur ist der SFV auf deutschlandweite Tätigkeit ausgelegt. Bereits in der Satzung vom 12.11.93 findet sich ein Hinweis auf die bundesweite Tätigkeit und ihre Unterstützung durch die sogenannten „Info-Stellen“.
Der SFV betreut derzeit Mitglieder und berät Interessenten in seinen Info-Stellen in:

  • Info-Stelle Amberg Amberg/Sulzbach
  • Info-Stelle Düsseldorf
  • Info-Stelle Nordbayern in Heidenheim
  • Info-Stelle Oldenburg
  • Info-Stelle Rheine
  • Info-Stelle Würzburg

Persönliche Mitglieder: Der Solarenergie-Förderverein hat zur Zeit mehr als 2000 persönliche Mitglieder. Die überwiegende Mehrzahl, über 1770, wohnen außerhalb des PLZ-Bereichs 52 (Aachen und Umgebung) verteilt in ganz Deutschland.

Die Bundesgeschäftsstelle des Vereins befindet sich in Aachen. Ihre Tätigkeit besteht in einer Koordination der bundesweiten Arbeit. Der SFV bietet in der Bundesgeschäftsstelle in Aachen tägliche telefonische, schriftliche und E-mail Beratung von Anlagenbetreibern und Interessenten bundesweit an, soweit dies nicht in den Info-Stellen geschieht.

Seinem Anspruch auf deutschlandweite Wirkung kommt der SFV auch in der Praxis nach.

  • Der SFV führt eine nach PLZ geordnete bundesweite Datenbank zu den Erträgen von über 2000 Solarstrom-Anlagen.
  • Der SFV gibt bundesweite Umfragen zur Solarenergie in Auftrag.
  • Der SFV gibt Rundmails zu Fragen der Förderung der Erneuerbaren Energien an einen Kreis von über 7000 Interessenten im deutschsprachigen Raum heraus.
  • Der SFV versendet die Zeitschrift Solarbrief in einer Auflage von 5000 an Interessenten im deutschsprachigen Raum.
  • Der SFV bietet Vorträge zu Fragen der Energiewende im deutschsprachigen Raum an. Auf Vorschlag des SFV wurde eine „kostendeckende Einspeisevergütung“ in über 40 deutschen Städten eingeführt.
  • Der SFV beteiligte sich an Demonstrationen in Bonn, Berlin und anderen Städten und rief zu bundesweiten Plakat-Aktionen auf.
  • Die energiepolitische Kompetenz des SFV wird auch von der Bundesregierung anerkannt.
  • Der SFV wurde zu den Sitzungen der ehemaligen Clearingstelle nach § 10 Abs. 3 EEG beim Bundes-Wirtschaftsministerium eingeladen. Der SFV wird gemäß § 47 GGO vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie vom Bundes-Umweltministerium zu Anhörungen eingeladen und beteiligt sich mit Verbesserungs- und Ergänzungsvorschlägen an der Gesetzgebung.
  • Vorschläge des SFV zur Förderung der Solarenergie durch eine kostendeckende Einspeisevergütung wurden nahezu wortgleich in die Begründung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (Bundesgesetz) aufgenommen.

       

    Der SFV versteht sich als Interessenvertreter der dezentralen Solarstromeinspeiser

    Jahrelanger Einsatz für die Energiewende hat erwiesen, dass die Ziele eines Umweltvereins im Energiesektor am besten erfüllt werden, wenn möglichst viele Solarstromanlagen auf bereits versiegelten Flächen errichtet werden. Da die größte Zahl versiegelter Flächen - insbesondere Hausdächer und Hausfassaden - dezentral angeordnet sind und in dezentralen Eigentumsverhältnissen stehen, werden die Ziele des SFV am schnellsten und besten erfüllt, wenn möglichst viele dezentrale Solarstromanlagen errichtet werden. Dies stimmt mit den Interessen der dezentralen Solarstromeinspeiser sehr gut überein.

     

    Der SFV befasst sich mit dem Zusammenhang von Energiefragen mit anderen Politikfeldern

    Die Einführung der Solarenergie wird erheblich erleichtert, wenn der Zusammenhang mit anderen Politikfeldern verdeutlicht wird. So ist z.B. die vermehrte Nutzung der Solarenergie friedensstiftend und schafft Arbeitsplätze.

     


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