Zwei geleakte Entwürfe – das „Netzpaket“ und das neue „EEG 2027“ – sorgen für erhebliche Unruhe. Bewährte Regeln, die das Rückgrat der Erneuerbaren bilden, sollen gestrichen werden. Statt Verlässlichkeit drohen neue Hürden mit weitreichenden Folgen für Klima, Wirtschaft und Verbrauchende.

Mit dem „EEG 2027“ soll der Anspruch auf Einspeisevergütung für PV-Anlagen bis 25 kW fallen. Stattdessen gilt verpflichtende Direktvermarktung. Wie das Netzpaket schwächt dies die Bürgerenergiewende massiv. Unser Statement ist klar: So nicht, Frau Reiche!

Wir wehren uns: Aktuelle Aktionen!

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18. April 2026

Demos in Berlin, Köln, München & Hamburg

Ein breites Bündnis ruft für Samstag, den 18. April 2026, in Berlin, Hamburg, Köln und München zu Großdemonstrationen unter dem Titel „Erneuerbare Energien verteidigen!“ auf. Mit dem Protest setzen wir ein klares Zeichen gegen den Rückschritt in die fossile Vergangenheit und für mehr Solarenergie, starke Bürgerprojekte und konsequenten Klimaschutz. Lassen wir nicht zu, dass politische Fehlentscheidungen unsere Zukunft verspielen. Seien Sie dabei und zeigen Sie: Die Energiewende gehört uns allen!

Mehr Infos zu den Demos
Sticker_Energiepolitik (1312 x 960 px)

Vorlagen zum Selbstdruck

Sticker, Sticker, Sticker

Neue Sticker stehen zum Selbstausdrucken bereit. Nutzen Sie unsere Download-Datei, um unsere Botschaften bei den Demonstrationen sichtbar und wirkungsvoll in den öffentlichen Raum zu tragen. Gemeinsam sorgen wir für Präsenz. Wichtig: Bitte bringen Sie die Sticker nur so an, dass keine Beschädigung oder Verschmutzung entsteht. So bleibt unsere Aktion wirksam und verantwortungsvoll zugleich.

Zu den Druckvorlagen
Solarstrom statt Erdgas

„Sonnenstrom statt Erdgasstrom“

Schreibt Euren Angeordneten

Über die bundesweite Kampagne „Sonnenstrom statt Erdgasstrom“ schreiben Sie mit wenigen Klicks einen Brief an Ihre Bundestagsabgeordneten. Ein Mustertext steht online bereit und kann individuell angepasst werden. Die zuständigen MdBs werden automatisch nach Wohnort zugeordnet. VEEG und Energy Watch Group übernehmen den Versand Ihres Briefes.

Zur Kampagne
Video-Icon

Wir brauchen Druck

Teilt Eure Video-Botschaften

Wir möchten Ihre Stimme sichtbar machen - mit einer Videoaktion. Details dazu veröffentlichen wir spätestens am 07.04.26 an dieser Stelle. Schauen Sie also einfach wieder rein.

Welche Entwürfe bedrohen aktuell die Energiewende?

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440 Mitzeichner gegen das Netzpaket

Das Netzpaket

Das geplante Netzpaket gefährdet die dezentrale Energiewende und damit Investitionen, Planungssicherheit und das Engagement von Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Der Entwurf schwächt insbesondere die Bürgerenergie, Energiegenossenschaften und lokale Energiewende-Projekte. Am 12.03.2026 haben die DGS, das BBEn und der SFV einen gemeinsamen Appell gegen das Netzpaket ans BMWE übergeben. Insgesamt haben 440 Organisationen, Unternehmen, Vereine oder Genossenschaften unterzeichnet. Gemeinsam fordern wir die grundlegende Überarbeitung des Entwurfs.

Zum Appell gegen das Netzpaket
Subpagebanner Netzpaket

Änderungsüberblick

Netzpaket & EEG

Die Kernpunkte zum EEG-Entwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium wurden offiziell bestätigt. In einer kompakten Übersicht haben wir die wichtigsten Regeln zur EEG-Novelle und zum Netzpaket zusammengestellt – mit Einordnung und Kommentaren. Wir zeigen, worum es geht, welche Konsequenzen das für Sie hat und wo nachgebessert werden muss.

Zum Änderungsüberblick
Reiche zerstört Energiewende

Generalkritik

Frontalangriff auf die Energiewende

Der Fahrplan von Ministerin Reiche scheint das Grundgesetz auszublenden. Auch trägt er keine Verantwortung für die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Das Motto stattdessen: „Fossil First“! Die Gewinner sind große Gaskonzerne, zu denen sie enge Kontakte pflegt. Die Verlierer sind Bürgerinnen und Bürger. Wir antworten mit einer Generalkritik.

Zum Artikel "Generalkritik"

Wir brauchen Eure Unterstützung!

Wer in diesen Tagen versucht, die energiepolitische Lage im Blick zu behalten, gerät ins Schwitzen: Schlag auf Schlag sickern neue Gesetzesentwürfe durch, die die dezentrale Energiewende bedrohen. Noch bevor eine fundierte Analyse möglich ist, steht schon der nächste Entwurf im Raum. Gleichzeitig stellt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche die Klimaziele der EU bis 2050 offen infrage. Und das, obwohl das Bundesverfassungsgericht bereits vor fünf Jahren durch unsere Klimaklage 1.0 bestätigt hat, dass die Bundesregierung zu wenig für den Klimaschutz tut.

Helfen Sie uns, die Angriffe von Ministerin Reiche abzuwenden! Wir brauchen gerade verstärkt finanzielle Mittel, um dem aktuellen Angriff auf die Energiewende entgegenzuhalten. Für folgende Arbeiten benötigen wir Ihre Spenden und Mitgliedsbeiträge:

 

  • Politische Lobbyarbeit für Solaranlagen-Betreibende: Wir analysieren Gesetzentwürfe, formulieren Stellungnahmen, führen Gespräche und bringen Praxiserfahrungen aus der Beratung direkt in die politische Debatte ein. Damit sorgen wir dafür, dass nicht nur große Konzerne gehört werden, sondern auch private, gemeinschaftliche und mittelständische Akteure.
     
  • Verfassungsklage gegen die Untätigkeit der Bundesregierung: Wo politisches Handeln ausbleibt, prüfen wir rechtliche Schritte. Mit unserer ersten Klimaklage haben wir bereits einen bahnbrechenden Erfolg erzielt. Unsere zweite Klimaklage legt nach und macht deutlich: Klimaschutz ist eine staatliche Pflicht.
     
  • Fachliche Unterstützung für Solaranlagen-Betreibende: Wir unterstützen Menschen, die ihre Solaranlage trotz unsicherer Rahmenbedingungen umsetzen wollen – mit unabhängiger, praxisnaher Beratung für tragfähige Entscheidungen.