Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

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06.04.2007, Wolf von Fabeck:

Milliardengewinne der Solarwirtschaft

Antwort auf den SPIEGEL-Artikel "Solarfirmen kassieren Milliarden - auf Kosten der Verbraucher"

SPIEGEL-Artikel "Solarfirmen kassieren Milliarden - auf Kosten der Verbraucher" unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,475552,00.html

Das bisherige Energiesystem führt in die Sackgasse, die Erschöpfung der Ressourcen und - schlimmer noch - in die Klimakatastrophe! Ein bisschen Erneuerbare Energien als Abhilfe reichen nicht. Wir brauchen den vollständigen Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien. Diese Aufgabe bedeutet - wirtschaftlich gesehen - ein Umlenken der Kapitalströme. In einer Planwirtschaft ließe sich das durch Anordnung von oben bewerkstelligen. In unserem Wirtschaftssystem hingegen erfolgt die Steuerung durch Gewinnanreize. Die Geldgeber investieren dort, wo die höchsten Gewinne winken. Offenbar sind die Gewinne beim Betrieb von Kohlekraftwerken immer noch zu hoch - sonst würde die Energiewirtschaft längst selber in Solarfabriken investieren, anstatt 45 neue Kohlekraftwerke zu planen.

Der Vorwurf, die Solarzellenhersteller machten Milliardengewinne zu Lasten der Stromverbraucher, liest sich wie ein Ablenkungsmanöver der Energiewirtschaft, die derzeit ihre Milliardengewinne in Kohlekraftwerke investiert (und dies nun wirklich zu Lasten der Stromverbraucher, die von den Folgen des Klimawandels bedroht sind).

Dagegen werden die Gewinne der Solarwirtschaft in neue und größere Anlagen zur Herstellung von Solarmodulen investiert. Wir begrüßen das ausdrücklich.



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