Ein Beispiel: Bei 3.000 kWh Jahresverbrauch und 8 kWp PV-Leistung liegt die optimal wirtschaftliche Speichergröße meist bei 3 bis 5 kWh (basierend auf dem Nachtverbrauch). Ein Speicher mit 8 bis 12 kWh wäre bei diesem Verbrauch stark überdimensioniert: Er würde in Sommernächten gar nicht geleert werden und bliebe im Winter mangels Solarstrom meist leer – die Wirtschaftlichkeit bricht dadurch ein.
Werden eine Wärmepumpe oder weitere größere Verbraucher eingesetzt, oder wird eine Not- oder Ersatzstromversorgung benötigt, könnte die Kapazität ggf. eher am oberen Ende der Spanne angesiedelt werden.
Einige Hersteller ermöglichen auch eine spätere modulare Aufrüstung der Speicherkapazität innerhalb bestimmter Zeiträume.
Die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin bietet auf ihrer Webseite weitere Infos und Tools zur sinnvollen Speicherdimensionierung: